Demo für mehr Mitbestimmung: Mi, 13.01.2010, 11 Uhr, Sendlinger-Tor-Platz, München

Demonstration für mehr Mitbestimmung der Studierenden an bayerischen Hochschulen

Am 13. Januar trift sich zum Zeitpunkt der Demo Wissenschaftsminister Heubisch mit den bayerischen Studierendenvertretungen

Damit die Dialoge zwischen Wissenschaftsminister und Studierendenvertretungen zu echten Ergebnissen führen, begleiten wir diese Gespräche mit der ersten Bildungsdemo im Jahr 2010!

Demo-Route:
Start: 11 Uhr, Sendlinger-Tor-Platz (A)

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Die Hochschulen haben das Recht der Selbstverwaltung. Die Studierenden sind daran zu beteiligen, soweit es sich um ihre Angelegenheiten handelt.“ (Bayr. Verf., Art. 138, Abs. 2)

Wir fordern mehr Mitbestimmungsrecht für Studierende durch

  • ein demokratisch gerechtes Stimmrecht in Hochschulgremien
  • verfasste Studierendenschaften
  • die Abschaffung des Hochschulrates

Herr Heubisch, setzen auch Sie sich dafür ein, dass Schulen „nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.“ (Bayr. Verf., Art. 131, Abs. 1)

Unibrennt und Bildungsstreik München kämpft auch weiterhin für

  • ein sozial gerechteres Schulsystem
  • die Abschaffung jeglicher Studien- und Verwaltungsgebühren
  • die Ausfinanzierung des Bildungssystems durch den Freistaat
  • eine grundlegende Reform des Bologna-Prozesses

Wir erwarten, dass der Freistaat Bayern seinen verfassungsgemäßen Pflichten gegenüber Schulen und Hochschulen nachkommt!

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2 Kommentare zu „Demo für mehr Mitbestimmung: Mi, 13.01.2010, 11 Uhr, Sendlinger-Tor-Platz, München“

  1. Seppi sagt:

    Nun, man hätte das Thema der Demo wohl auch weniger sektieresich wählen können, oder? Da werden wohl keine 500 Leute zusammenkommen. Warum nur imme rdiese Rückschritte und dieses anbiedern und unterwerfen an die haarsträubendne Verhältnisse.

    Warum sollten wir mehr Mitbestimmung fordern? Schwachsinn.

    Wie währe es mit KOMPLETTER Mitbestimmung, Selbstbestimmung? Oder vielleicht sollten sich auch die Stedent_Innen in Bayern mehr den sozialen Fragen annehmen.

    Heißt es nicht die Uni sit für alle da? Keine soziale Selektion? Von wegen. Die Mehrheit der Menschen, die die Verhältnisse umwerfen wollen sind nicht handlungsfähig. Das gilt auch für Student_Innen, die einen unfreiwilligen Nebenjob haben, oder zwei, und trotzdem in einem 20qm WGs-Loch sitzen und sich das gerade so mal leisten können. Wenn da der Freund/ die Freundin arbeitslos wird werden dann schnell die persönlichen Interessen über die des jeweiligen Partners gestellt. 6 Monate später sitzen beide getrennt auf dem roten Sofa und unterstützen den psychologisch-industriellen Komplex.

    Also bitte: Für die soziale Revolution! Nicht so eine preußische Viertelparität oder andere Ablenkungsmanöver.

    • Maxx sagt:

      Es gibt sogar Studenten die wärend der Vorlesungszeit für nicht ausser dem Studium Zeit haben (weder für Proteste noch für einen Nebenjob und schon gar nicht für irgendwelche Hobbies). In den Semesterferien kommen dann noch Pflichtpraktika und Nachholklausuren dazu, so dass einem dann noch max. 5 – 6 Wochen bleiben (für Ferienjobs oder Urlaub je nach finanzieller Situation). In dieser Zeit ist es nicht möglich genug Geld zu verdienen um das Studium zu finanzieren d.h. wer keine reichen Eltern hat …..
      Wer das nicht glaubt der soll mal eine Woche im Bachelor Studiengang Chemie und Biochemie an der LMU mitmachen.

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