Verhaltensregeln in der Plenarsitzung (Stand: 6.11.09)

Moderation:

Es gibt eine Person, die die Plenarsitzung moderiert. Am Anfang der Sitzung fragt diese, ob sie das Vertrauen des Plenums genießt. Sie leitet die Sitzung.

Unterstützt wird sie durch eine Person des jeweils anderen Geschlechts, die eine RednerInnenliste führt.

Diese Liste ist „weich quotiert”.

Außerdem gibt es eine/n ProtokollantIn.

Redeverhalten:

- ausreden lassen und zuhören

- sich kurzfassen und nichts wiederholen oder von anderen Gesagtes nur leicht abändern

- niemanden persönlich angreifen, sondern an der Sache orientiert bleiben

Gruppenverhalten:

Wir sitzen zum Zwecke der Übersichtlichkeit und Ruhe auf dem Boden, immer möglichst weit vorne, so dass auch Nachkommende hinten an der Tür noch Platz finden. Statt zu klatschen/buhen verwenden wir Zeichen (wedelnde Hände nach oben = Zustimmung, überkreuzte Arme = Ablehnung, in sich kreisende Arme = du wiederholst dich, komm zum Punkt)

Verbote:

- Rauchen im Plenarsaal

- harter Alkohol (alles außer Bier, Sekt und Wein)

- reinschreien

- fotografieren und filmen

Abstimmungsmodus der Gruppe:

Grundsätzlich ist das Ziel der Gruppe durch Diskussion und Kompromiss Konsens (= Einstimmigkeit) zu erzielen. Ist das nicht möglich, so gilt:

Bei wichtigen Entscheidungen (Beendigung oder Ausweitung der Besetzung, Umgang mit Polizei und Verwaltung, sowie politische und inhaltliche Forderungen) ist eine ¾ Mehrheit der Anwesenden nötig. Bei allen anderen Entscheidungen (Organisation, Termine, Essen usw…) genügt eine einfache Mehrheit.

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